Straßenbau: Dallmann begrüßt 17 neue Auszubildende in Engter

Vertreter der Geschäftsführung und des Betriebsrates begrüßten die 17 neuen Auszubildenden der Dallmann-Standorte in Bramsche und Edewecht. Foto: Marcus Alwes

In der Kantine des Unternehmens hatten sich die neuen Auszubildenden zur Begrüßung eingefunden. Foto: Marcus Alwes

Bramsche. Für 17 junge Menschen hat beim Straßen- und Tiefbauunternehmen Dallmann die berufliche Ausbildung begonnen. Am Firmensitz in Engter wurden die Azubis durch Vertreter der Geschäftsleitung und des Betriebsrates begrüßt.

Kaffee, Wasser, belegte Brötchen – in der Kantine an der Heywinkelstraße war alles für den Auftakt hergerichtet. Unter anderem die Geschäftsführer Thorsten Goerke und Horst Dallmann hießen den betrieblichen Nachwuchs willkommen. In Corona-Zeiten wurden dabei der entsprechende Abstand gewahrt und die Hygienevorschriften eingehalten.

"Alles Jungs", sagte die Assistentin der Geschäftsleitung, Katrin Börste, beim Blick auf die neuen Auszubildenden. "Leider haben sich diesmal keine jungen Damen beworben." Somit wurden sieben angehende Straßenbauer, ein Tiefbau-Facharbeiter, ein Mechaniker für Land- und Baumaschinen, drei Baugeräteführer, zwei Bauzeichner und drei Fachoberschüler ausgewählt. "Ein Umschüler ist darunter", sagte Börste. Die Altersspanne der neuen Lehrlinge bei Dallmann liege zwischen 16 und 26 Jahren. Drei, zweieinhalb oder zwei Jahre lang – je nach Beruf – werde die Ausbildung dauern. 

Insgesamt sei die Bewerberlage "wieder gut gewesen", so Börste weiter. Zusammen mit den Personalverantwortlichen des Traditionsunternehmens um Michael Bosse sei es sogar gelungen, im Vorfeld des Ausbildungsstarts wieder zweiwöchige Praktika für die künftigen Lehrlinge anzubieten. "Wir wollten ihnen noch einmal zeigen, dass es auf den Baustellen draußen kein Dach gibt", verdeutlichte Börste mit einem Augenzwinkern. Die jungen Leute sollten während des Praktikums also noch einmal ein Grundgefühl für die anstehenden Aufgaben entwickeln können.

Der erste Azubi-Tag in Engter wurde nach den Ansprachen und dem Kennenlernen durch einen Baustellenbesuch vor Ort in Hasbergen-Gaste, eine Sicherheitsunterweisung, das Einkleiden, die Ausgabe von Fachwerkzeugen oder auch einen Ritt durch den von Börste entwickelten "Ausbildungsknigge" fortgesetzt. Zum Abschluss wurde schließlich für alle neuen Dallmänner ein Eisbecher spendiert. Tag zwei wird dagegen im Zeichen eines "Fit-Seminars" stehen und zusammen mit einem Krankenkassenvertreter gestaltet. Unter anderem wird es um Persönlichkeitsschulungen, aber auch die Rechte und Pflichten der Lehrlinge gehen.

"Und ab Mittwoch geht es dann in die Vollen", kündigte Börste an. Unter dem Strich ermöglichen dabei die erst vor wenigen Monaten eröffneten Dallmann-Anlagen und -Gebäude in Engter noch bessere und erweiterte Ausbildungsbedingungen als der frühere Standort am Wiesenweg. "Wir sind hier ganz anders unterwegs. Es gibt viel größere Räume. Das ist für uns ein Quantensprung", stellte die Assistentin der Geschäftsleitung zufrieden fest.

Die traditionsreiche Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH war im Jahre 1908 gegründet worden. Das aktuelle Leistungsangebot reiche "von der Verkehrsinfrastruktur über Ingenieurtiefbau bis zum Wasserbau", wird auf der Internetseite des Unternehmens betont. Die Firma zählt momentan rund 400 Mitarbeiter. Für die Verlagerung des Dallmann-Hauptsitzes vom Wiesenweg an die L78 bei Engter hatten die Verantwortlichen zuletzt einen stattlichen Millionen-Betrag in die Hände.

Text: Marcus Alwes