"Füße in den Sand" Strandbar in Osnabrück wird noch größer als geplant

Verraten mehr über die geplante Strandbar (von links): Markus Husslig (Dallmann), Christoph Sierp (Sierp Event), Katrin Börste (Dallmann), Christina Funke (MO), Jan Jansen (MO) und Thorsten Philipp (Starlight). Foto: Hermann Pentermann

Auf den rund 4000 Quadratmetern wollen Eventmanager Christoph Sierp und das Marketing Osnabrück (MO) die Strandbar errichten lassen. Foto: Karte Google/Bearbeitung NOZ

Die Grafik zeigt noch die alte Planung ohne die Rasenfläche im Süden, die nun auch genutzt wird. Foto: Starlight Showservice GmbH

Osnabrück. Ab Freitag nächster Woche können die Osnabrücker etwas Strandgefühl erleben: Zwischen Schloss und Osnabrück-Halle entsteht unter dem Motto "Urlaub in Osnabrück – Füße in den Sand" eine Strandbar. Nun stellten die Macher ihr Vorhaben offiziell vor – und gaben weitere, teilweise bisher noch unbekannte Details preis.

So sollen es nicht mehr nur die anfangs geplanten maximal 3300 Quadratmeter werden, sondern sogar rund 4000. Am Mittwoch war dem Vorhaben mehr Fläche zugesprochen worden, nämlich das Rasen-Dreieck am Ratsgymnasium sowie Teile der Hans-Böckler-Straße – das ist der Fuß- und Radweg, der an der Osnabrück-Halle entlangführt.

Eintritt frei – eigenes Essen nicht erlaubt

Auf den rund 4000 Quadratmetern wollen Eventmanager Christoph Sierp und das Marketing Osnabrück (MO) die Strandbar errichten lassen. Es wird Biertischgarnituren, Liegestühle, Strandkörbe und kleine Tische geben. Auch ein Beachvolleyballfeld ist geplant. An der Seite der Osnabrück-Halle bieten Sierp und Partner Essen und Trinken an. Der Eintritt ist frei – zur Finanzierung der Strandbar dürfen Gäste aber keine eigenen Getränke und auch nichts zum Essen mitbringen.

Postkarte vom Strand nach Hause

"Wir haben einen besonderen Sommer vor uns", betonte MO-Geschäftsführer Jan Jansen bei der Vorstellung des Vorhabens in der Osnabrück-Halle. Für viele Osnabrücker falle der Urlaub aufgrund der Corona-Pandemie aus, und auch vor Ort sei das Angebot, etwa der Bäder, begrenzt. "Wir wollen Strandatmosphäre schaffen und einfach eine gute Zeit haben", ergänzte Eventmanger Christoph Sierp, bekannt als einer der Macher der Maiwoche. Für zusätzliches Urlaubsgefühl könnten die Gäste sogar eine Postkarte direkt vom Strand nach Hause schicken, kündigte Jansen an.

Text: Jörg Sanders

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