Erster Tag für 16 Azubis bei Dallmann in Bramsche

Bramsche. Alles etwas anders als sonst – so beschrieb Katrin Börste den Start für die neuen Azubis bei der Firma Dallmann in Bramsche. 16 junge Leute nahmen am 1. August ihre Ausbildung in dem Straßenbauunternehmen auf.

Zur Begrüßung der jungen Leute empfahl Geschäftsführer Thorsten Goerke allen, „sich reinzuhängen“ und „nicht nur berieseln“ zu lassen. Personalleiter Michael Bosse wusste um den spannenden ersten Tag und riet den Neuen: „nutzt eure Chance und bringt euch ein“. Auch der Betriebsratsvorsitzende Martin Ruwe versprach, wie seine Kollegen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Mit dem Anlegen von Warnwesten startete ein Rundgang über das Betriebsgelände. Katrin Börste wies auf die umfassenden Sicherheitseinweisungen hin, die Katja Barkau als Arbeitssicherheitsexpertin vornahm. „Kopf hoch, Augen auf“, war der erste wichtige Hinweis, sich nicht auf das Erkennen durch andere zu verlassen. Zum Austesten des eingeschränkten Sichtfeldes durften anschließend alle einmal auf einen stehenden Bagger klettern.

Vier Ausbildungsberufe

Neben den Ausbildungsberufen Straßenbauer, Baugeräteführer und Mechaniker für Land- und Baumaschinen war auch eine zukünftige Industriekauffrau am Start sowie eine Jahrespraktikantin der Fachoberschule Wirtschaft. Zum allerersten Mal begrüßten die Mitarbeiter der Firma Dallmann in diesem Jahr auch zwei junge Männer, die als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eine einjährige Einstiegsqualifikation absolvieren. Die beiden seien an drei Tagen pro Woche im Betrieb und zwei weitere Tage im Unterricht, wo auch der Spracherwerb weiter gefördert werde, erklärte Katrin Börste. Im kommenden Jahr gehe das in einen Ausbildungsvertrag über.

Neues Programm

Noch etwas Neues kündigte sie für den zweiten Tag an. Zusammen mit der AOK durchlaufen die Azubis einen Tag lang ein so genanntes „Azubi-Fit-Programm“, das die Firma Dallmann erstmals anbietet und das den Übergang zwischen Schule und Beruf erleichtern soll. Die jungen Leute würden unter anderem über ihre Rechte und Pflichten informiert sowie über die Gesundheit, hieß es. Einen Anhang zum Ausbildungsvertrag, der auch die Themen Alkohol und Drogen beinhalte, wurde zusätzlich gemeinsam besprochen. Am ersten Tag ging es auch zum Firmenstandort an den Engteraner Hafen. Über diesem ersten Tag der Azubis, der in lockerer Atmosphäre stattfand, stand der Appell Katrin Börstes: „Fordert es ein, etwas zu lernen“.